CDU

Wenn wir bei schönem Wetter durch die Innenstadt gehen und die überfüllten Mülleimer sehen, dann…

…wünschen wir uns für ein schöneres Stadtbild zum einem mehr und größere Mülleimer im Innenstadtbereich und zum anderen häufigere Müllentleerungen. Wir brauchen eine Überarbeitung des Abfallbeseitigungskonzeptes und einen „smarten“ Mülleimer. Die Stadt hat bereits einige intelligente Mülleimer „Big Belly“ aufgestellt. Dieser ist ein solarbetriebener geschlossener Abfalleimer, der den Müll bis zu sieben Mal zusammenpresst, bis er voll ist. Der Füllstand wird durch Sensoren gemessen und nur dann entleert, wenn der Müll wirklich voll ist. Gerade an hoch frequentierten Plätzen und Sehenswürdigkeiten der Stadt macht dieser intelligente Mülleimer Sinn. Zwar gibt es Kosten in der Anschaffung, die sich aber langfristig auszahlen. Der smarte Mülleimer ist komplett geschlossen und hält im Vergleich zu offenen Mülleimern Ungeziefer bzw. Ratten ab und sieht optisch besser aus als die bisherigen Abfallbehälter. Des Weiteren braucht Erfurt eine bessere und positive Öffentlichkeitsarbeit für eine saubere Stadt (Clean Erfurt Aktionen).

Das Alkoholverbot in der Öffentlichkeit in der Innenstadt ist für uns…

immer noch sinnvoll, da viele Kinder und Familien täglich in der Innenstadt unterwegs sind. Ein Alkoholverbot in der Öffentlichkeit führt dazu, dass es weniger Glasflaschen/Müll und damit Gefahrenquellen gibt. Im übertragenen Sinne führt es auch dazu, dass das Sicherheitsgefühl der Bürger auf öffentlichen Plätzen verbessert wird. Wir wollen eine saubere Stadt sein und vorbildlich handeln. Jeder der gern Alkohol konsumieren möchte, kann eine Gaststätte besuchen oder ein privates Gelände aufsuchen. Wir fordern ebenfalls ein Alkohol- und Rauchverbot auf öffentlichen Kinderspielplätzen und vor Schulen. 

Unsere Ideen für lebenswerten und bezahlbaren Wohnraum sind…

attraktive Bedingungen schaffen für den Bau von neuen Wohnungen; Preisgünstige Vergabe von Bauland an Familien (mit Kinderbonus); Bereitstellung von erschlossenem Wohnbauland mit Planungsrecht an Familien aber ohne Bauträger, sondern mit der Möglichkeit, dass jeder Bauherr selber bauen kann.

Öffentliche Toiletten gibt es zu wenig. Eine flächendeckende Toiletteninfrastruktur stellen wir uns wie folgt vor…

…der Bau und die Betreibung von zusätzlichen öffentlichen Toiletten wird nur gelingen, wenn die Stadt oder eine Tochtergesellschaft der Stadt Erfurt in solche Anlagen investiert und dann die Betreibung privat organisiert. Eine private Refinanzierung durch laufende Einnahmen wird nicht gelingen. Dazu müssen klare Verantwortlichkeiten geschaffen werden.

Wenn wir an das Miteinander aller Verkehrsteilnehmer*innen denken, dann…

wäre es wünschenswert, dass alle Verkehrsteilnehmer aufeinander mehr Rücksicht nehmen; die Einhaltung der Verkehrsregeln nach StVO wäre auch eine Möglichkeit.

Wie und wodurch gestalten Sie eine positivere Kommunikation zwischen Anwohnern*Innen und Nutzer*innen der öffentlichen Räume sowie Gastronomie in den Abendstunden?

Grundsätzlich sollte sich jeder, der eine Wohnung in der Innenstadt mietet, über Lärmbelästigungen und ein erhöhtes Aufkommen von Menschen zu bestimmten Veranstaltungen bewusst sein. Dennoch müssen die Veranstalter die vorgeschriebenen Lärmschutzgrenzen einhalten.

Schulsozialarbeit in allen Schulformen ist für uns …

richtig, sinnvoll und ausbaufähig vor allem an Erfurter Gymnasien, wo es derzeit keine Schulsozialarbeiter gibt. Seit den letzten Jahren sind Suchtverhalten und Cybermobbing an Schulen stark angestiegen. Viele Lehrer fühlen sich überfordert und stoßen an Kapazitätsgrenzen, wenn es darum geht, auf die individuellen Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen einzugehen. Der Lehrermangel verschärft aktuell die Situation. Schulsozialarbeiter können sich besser, fachkundiger und intensiver mit den Schülern auseinandersetzen. Die CDU hat bereits mehrfach gefordert, Personalstellen in den Jugendförderplan aufzunehmen. Für die Schulsozialarbeit wollen wir mehr finanzielle Mittel in den kommunalen Haushalt einstellen.

Unsere Lösungsansätze für eine bessere Abdeckung mit Kindergartenplätzen sind…

… die konsequente Umsetzung des Kita-Sanierungsprogramms. Erfurt muss in den nächsten Jahren mindestens sechs bis acht neue Kitas bauen. Wir dürfen keinen Sanierungsstau mehr zulassen und müssen die Bundes- und Landesfördermittel bis 2025 nutzen. Im Rahmen der KitaBedarfsplanung fordern wir eine bessere Quartiersplanung und Quartiersentwicklung in der Stadt, um den Bedarf an Kitaplätzen besser einschätzen zu können. Wir drängen ebenfalls auf eine Überarbeitung und Evaluierung des Kita-Online-Vergabesystems KIVAN, um vorhandene Plätze besser zu nutzen. Gleichzeitig muss mehr für Erzieher und deren Ausbildung getan werden. Der Beruf muss attraktiver gestaltet werden.

Wir lösen Probleme in der Erziehungspartnerschaft zwischen Familien mit Migrationshintergrund mit Sprachbarriere und Kindertagesstätten durch…

Angebote für betroffene Familien, viel ehrenamtliches Engagement in Vereinen und Patenschaften. Der Austausch zwischen den Kulturen ist wichtig z. B. kulturelle Feste, Schulsozialarbeit, Sprachkurse, Austauschprogramme, mehr Toleranzförderung und gemeinsame interkulturelle Projekte können helfen, aufeinander zuzugehen. Damit Eltern die Möglichkeit erhalten, um die deutsche Sprache erlernen zu können, ist Voraussetzung, dass die Kinder zeitnah einen Kitaplatz erhalten. Nur so können eine berufliche Ausbildung der Eltern und die Vorbereitung der Kinder auf die Einschulung erfolgen.

Die Erreichbarkeit der Innenstadt für Bürger*innen mit schmalem Geldbeutel erreichen wir durch…

die Nutzung von Fahrrädern, den ÖPNV, von Pkw oder zu Fuß gehen.

Der Petersberg als Naherholungsfläche mit gesteigerter Qualität im Vergleich zu heute stellen wir uns folgendermaßen vor…

Sanierung der romanischen Peterskirche und deren vielfältige Nutzung, Sanierung der Defensionskaserne und deren Nutzung für ein Landesmuseum sowie weitere Sanierung der Festungsanlagen und der Freiflächen. 

Die Erweiterung der Angebote in der Sucht- und Wohnungsnotfallhilfe stellen wir uns wie folgt vor…

die Belange und Interessen der Sucht- und Wohnungsnotfallhilfe sollen regelmäßig im Ausschuss für Soziales und Gleichstellung angehört, beraten und notwendige Entscheidungen getroffen werden. Wir fordern die Bereitstellung ausreichender Notfallschlafstellen für Suchtkranke. Es gibt bereits einige Angebote in Erfurt (sechs Notfallschlafstellen) die stärker in ihrer Arbeit unterstützt werden müssen. Wir fordern eine intensivere Präventionsarbeit durch Streetworker, Sozialpädagogen auch in Kooperation mit den Wohnungsbaugesellschaften (WBG´sKoWoect.), um ein rechtzeitiges Eingreifen und Hilfestellungen für betroffene Familien zu gewährleisten. Die CDU fordert in diesem Zusammenhang die Errichtung einer Fachstelle für Drogenkoordination in der Verwaltung, als Schnittstelle für Schulen, Beratungsstellen und Polizei. Dazu wurden seitens der CDU-Fraktion mehrere Anträge in den Stadtrat eingebracht.

Die temporäre Nutzung von leerstehenden Brachflächen- und Ladengeschäften (kommunal und privat) als Werbeflächen oder Veranstaltungsräume für Vereine und Verbände unterstützen wir folgendermaßen…

…durch Zwischennutzung von Brachflächen für Photovoltaikanlagen und Erstellung und Umsetzung eines Brachflächensanierungskonzeptes.

Wenn wir an Jugendliche und die BUGA denken, freuen wir uns auf…

jede Menge Bildung was neue Pflanzenarten angeht. Wir wünschen uns, dass es wieder „cool“ wird viele Familienausflüge ins Grüne zu machen und öfter Smartphone-Fasten zu betreiben. Erfurt ist unsere Blumenstadt. Diese schöne Tradition wollen wir gerne an die nächste Generation weitergeben. Wettbewerbe, Ideenwerkstätten und spezielle Angebote für Jugendliche begrüßen wir in diesem Zusammenhang.

Angebote für Kinder und Jugendliche in der Innenstadt gestalten und unterstützen wir mit…

dem Schülerparlament und dem Bürgerbeteiligungsrat in dem sich junge Menschen mit ihren Themen einbringen. Es muss sichergestellt werden, dass ausreichend finanzielle Mittel für Vereine und Verbände in den kommunalen Haushalt der Stadt eingestellt werden, um Projekte und Personalstellen finanzieren zu können. Wir wollen den jungen Menschen moralische Unterstützung in ihrem Engagement geben und für sie greifbarer Ansprechpartner sein. Wir unterstützen die Beteiligungsstruktur namens „BÄMM- Beteiligung, Äction, Meine Meinung“ und den von ihnen verliehenen Jugendbeteiligungspreis. Die Angebote für Kinder und Jugendliche müssen mehr in der Öffentlichkeit vorgestellt und an den Bürger herangetragen werden. Dazu muss die Zusammenarbeit mit den zuständigen Ämtern (Jugendamt, Amt für Bildung, Sozial- und Gesundheitsamt) und 4 Bildungseinrichtungen besser funktionieren. Externe und überregionale Gremien sollen ebenfalls zur Förderung der Jugendarbeit beitragen. Planspiele, Fortbildungen, Fachtage und Veranstaltungen in diesem Zusammenhang wollen wir weiterhin fördern. Im Rahmen der BUGA 2021 sind die Kinder- und Jugendliche ebenfalls miteinzubeziehen. Im Rahmen eines Wettbewerbs wurden sie dazu aufgerufen, Ideen für Spielplätze einzubringen. Wir wollen ebenfalls die Möglichkeit schaffen, Jugendliche in die Schulnetzplanung einzubinden. Die Skateranlage im Erfurter Süd-Osten wurde bereits im Ausschuss Ordnung, Sicherheit und Ortsteile diskutiert. 

 

 

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Freie Wähler Erfurt e.V.

Wenn wir bei schönem Wetter durch die Innenstadt gehen und die überfüllten Mülleimer sehen, dann…

…fragen wir uns immer wieder, weshalb die anderen Fraktionen unsere regelmäßigen Anträge zur Erhöhung der Mittel und Steigerung der Leerungsintervalle nicht mittragen sondern ablehnen. Zudem müssen wir in der nächsten Wahlperiode dafür sorgen, dass wir im Gespräch mit dem Einzelhandel mehr Müll vermeiden und Mehrwegmodelle anregen.

Das Alkoholverbot in der Öffentlichkeit in der Innenstadt ist für uns…

…sinn- und wirkungslos weil es nur verlagernd wirkt und personelle Ressourcen verbraucht.

Unsere Ideen für lebenswerten und bezahlbaren Wohnraum sind…

…die zügige Einführung des Baulandmodells, welches in unserer Fassung nicht nur bezahlbaren Wohnraum sondern auch die Schaffung von sozialer Infrastruktur und barrierefreie Wohnraumgestaltung festsetzt. Also mindestens 30 % Sozialwohnungen pro Bauvorhaben. Weiterhin sollten bei der Vergabe städtischer Grundstücke und Gebäude, Konzeptvergaben vor Höchstgebotsprinzip Anwendung finde. Also, was will der Investor für die Gemeinschaft tun, baut er auch noch eine Kita, einen Spielplatz, wie stark begrünt er die Flächen, gibt es Möglichkeiten der Begegnung etc.

Öffentliche Toiletten gibt es zu wenig. Eine flächendeckende Toiletteninfrastruktur stellen wir uns wie folgt vor…

Bau von öffentlichen Toilettenanlagen und Betreibung durch die Stadtwerke. Entsprechende Konzepte, gerade für den Rathausparkplatz, haben wir mit der Stadtwirtschaft erarbeitet. Für die Umsetzung werden wir uns weiterhin stark machen.

Wenn wir an das Miteinander aller Verkehrsteilnehmer*innen denken, dann…

…kommt uns in den Sinn, dass es noch viel zu tun gibt, bis alle Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt und respektvoll miteinander umgehen. Als Stadtrat müssen wir zum einen die Bedingungen für ein gutes Miteinander schaffen und die Verkehrsinfrastruktur an sich ändernde Bedürfnisse anpassen und zum anderen mit positiven Beispiel voran schreiten, statt immer wieder einzelne Verkehrsteilnehmer gegeneinander auszuspielen.

Wie und wodurch gestalten Sie eine positivere Kommunikation zwischen Anwohnern*Innen und Nutzer*innen der öffentlichen Räume sowie Gastronomie in den Abendstunden?

Wie so oft ist auch in diesem Fall Kommunikation alles. Aus unserer Sicht sollten häufiger öffentliche Trialogrunden zu diesem Thema stattfinden. Wenn BürgerInnen, Gastronomie und Stadtverwaltung im ständigen Trialog miteinander sind, wächst Verständnis zueinander und Vertrauen ineinander. Grundsätzlich sind natürlich Bedürfnisse der AnwohnerInnen zu respektieren, gleichwohl gibt es gerade in der Altstadt als Kern unseres städtischen Zusammenlebens auch das berechtigte Interesse an Geselligkeit und Festivitäten – das hält unsere Stadt zusammen.

Schulsozialarbeit in allen Schulformen ist für uns …

…übermäßig wichtig. Seit Jahren setzen wir uns für mehr Personal und die Aufstockung der finanziellen Mittel ein.

Unsere Lösungsansätze für eine bessere Abdeckung mit Kindergartenplätzen sind…

… Kindergärten bauen.

Wir lösen Probleme in der Erziehungspartnerschaft zwischen Familien mit Migrationshintergrund mit Sprachbarriere und Kindertagesstätten durch…

…zum einen muss die Stadt muss hier ihr pädagogisches Personal in den Kitas optimal schulen und unterstützen, was Gesprächs- und Konfliktberatung und interkulturelle Kompetenzen anbelangt. Eine Idee aus der Erziehungswissenschaft ist es auch, Eltern von Migrantenkindern hin und wieder in die pädagogische Arbeit der Kita selbst miteinzubeziehen. Auf diese Weise können die Eltern mit den Kindern in einem save-space deutsch lernen. Das schafft generell interkulturelle Nähe, die wir in Erfurt viel mehr brauchen, um Vorurteile auf beiden Seiten abzubauen.

Die Erreichbarkeit der Innenstadt für Bürger*innen mit schmalem Geldbeutel erreichen wir durch…

… günstigere Preise für den ÖPNV sowie den Erhalt des Sozialtickets, welches auch wieder höher bezuschusst werden muss.

Der Petersberg als Naherholungsfläche mit gesteigerter Qualität im Vergleich zu heute stellen wir uns folgendermaßen vor…

…frei zugängliche Grünflächen, regelmäßige Pflege des Bürgergartens, Ordnung und Sauberkeit. Der Platz vor der Defensionskaserne sollte ebenfalls als Park entwickelt werden. Mit Sitzgruppen und öffentlichen Grillplätzen. Weiterhin sollten wieder wesentlich öfter Veranstaltungen auf dem Petersberg stattfinden.

Die Erweiterung der Angebote in der Sucht- und Wohnungsnotfallhilfe stellen wir uns wie folgt vor…

…durch einen den Bedürfnissen Rechnung tragenden Personalschlüssel. In Punkto Suchthilfe sehen wir zudem noch stärker ausgebaute Präventionsmöglichkeiten in den Schulen.

Die temporäre Nutzung von leerstehenden Brachflächen- und Ladengeschäften (kommunal und privat) als Werbeflächen oder Veranstaltungsräume für Vereine und Verbände unterstützen wir folgendermaßen…

…dies ist seit Jahren eine Forderung von uns, welcher wir mit unterschiedlichen Anträgen schon Nachdruck verliehen haben. Bürokratische Hürden für die kurzfristige Nutzung und die Beantragung von Veranstaltungen müssen abgebaut werden.

Wenn wir an Jugendliche und die BUGA denken, freuen wir uns auf…

…hoffentlich viele geförderte Projekte aller Vereine, Verbände und Organisationen und ein Veranstaltungsprogramm, dass alle Altersgruppen mitnimmt und Generationen verbindet.

Angebote für Kinder und Jugendliche in der Innenstadt gestalten und unterstützen wir mit…

…ausreichend finanziellen Mitteln, Freiräumen und eigenem ehrenamtlichen Engagement.

 

 

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Mehrwertstadt Erfurt

Wenn wir bei schönem Wetter durch die Innenstadt gehen und die überfüllten Mülleimer sehen, dann…

…kommt die Pragmatikerin in mir durch und platziert schon innerlich neue Mülleimer – davon gibt es einfach zu wenig in der Altstadt. Keine Frage.
Es liegt aber auch mit in der Verantwortung der Bürgerinnen und Bürger, einfach mal den nächsten verfügbaren Abfallkorb zu nehmen oder den Abfall so zu entsorgen, dass er noch Platz hat im Abfallkorb. Wer große Menge Müll in der Innenstadt erzeugt, sollte sie vielleicht auch selbst wieder mit nachhause nehmen, wenn offensichtlich ist, dass die Kapazitäten nicht ausreichen. Auch von den Gewerbetreibenden könnte man sich wünschen, dass Sie selbst, wenn bei ihnen viel Müll anfällt, Abfallbehälter vorhalten und den Müll entsorgen lassen. Und zuletzt wäre es natürlich schön, wenn wir alle zusammen mit den Gewerbetreibenden einfach auch versuchen, Müll zu vermeiden. Denn mal ehrlich – ein weggeworfener Coffee-to-go-Becher oder Einweg-Grill sind nicht life-style, sondern der Anfang eines langen Mülllebens, das nicht selten erst in entfernten Ländern endet.

Das Alkoholverbot in der Öffentlichkeit in der Innenstadt ist für uns…

…keine Lösung, weil es noch nicht mal Alkoholmissbrauch und Alkoholsucht bekämpft, sondern nur zu einer Verdrängung führt, aber in der Innenstadt zu Lasten der Allgemeinheit geht, ohne sich dem eigentlichen bzw. Kern des Problems anzunehmen. Wenn es Vergehen gibt, muss die Polizei oder das Ordnungsamt erst mal gezielt gegen diejenigen, die sich falsch verhalten vorgehen. Eine Einschränkung der Allgemeinheit und ein Generalverdacht ist für uns nicht tragbar, vor allem weil sich das Verbot gegen Teile der Gesellschaft richtet, die sich ggf. den Alkoholkonsum in Gaststätten nicht leisten können oder wollen.

Unsere Ideen für lebenswerten und bezahlbaren Wohnraum sind…

  1. Beteiligung & Mitsprache der Menschen dabei, was in ihrem Wohnraum passiert – das kann von der eigenverantwortlichen Pflege von Baumscheiben bis hin zur Mitentscheidung gehen, was mit dem leerstehenden ehemaligen Kastanieneck passiert
  2. Strategisches Flächenmanagement der Stadt. D.h. generell kein Verkauf von Flächen, um Haushaltslöcher zu stopfen. Wenn Verkauf städtischer Flächen und Gebäude, dann nach Nutzungskonzept, statt nach Höchstpreis um mehr tragfähige, soziale Konzepte in Erfurt zu etablieren wie Wohngruppen, Mehrgenerationenhäuser usw.
  3. Gespräche mit Genossenschaften u.a. um gemeinsam Ansatzpunkte zu finden um der sozialen Spaltung entgegenzuwirken, die nicht auf dem Papier enden, sondern auch in die Praxis umgesetzt werde, aber auch Festlegungen bezüglich Sanierungspflicht – hier gilt es die Spielräume, die der Stadtrat hat, auszunutzen z.B. mit städtebaulichen Verträgen oder Satzungsrecht
  4. Bei Bedarf: Neubau oder Ausbau mit hoher Sozialquote und Abschöpfen der Gewinne, die durch schaffen des Baurechts entstehen. Das Geld wird dann wieder für sozialen Wohnungsbau verwendet.
  5. Nachverdichten, indem bestehende Gebäude umgenutzt werden, oder auch wo es sich anbietet weitere Etagen (z.B. aus Holz) aufgesetzt werden.
  6. Erhöhung des Anteils öffentlich zugänglichen Grüns in allen Quartieren und Stadtteilen

Öffentliche Toiletten gibt es zu wenig. Eine flächendeckende Toiletteninfrastruktur stellen wir uns wie folgt vor…

…unter der Woche sowie an den Samstagen entlastet v.a. die Gastronomie die Situation. An Feiertagen fällt es schon schwerer Touristen den Weg zur nächsten Toilette zu zeigen. Wir möchten unter Beteiligung von Seniorenbeirat, Behindertenbeirat sowie interessierten Bürgerinnen und Bürgern eine Prioritätenliste erarbeiten und systematisch abarbeiten. Wer wie wir den öffentlichen Raum für die Stadtgesellschaft verfügbar machen möchte, kommt nicht umhin: wir brauchen in Erfurt mehr öffentliche WCs – ohne wenn und aber. Das Öffnen vorhandener Toiletten ist nur ein erster Schritt (Beispiel Toilette im Rathaus). Und wir treten dafür ein, dass diese kostenlos nutzbar sind.

Wenn wir an das Miteinander aller Verkehrsteilnehmer*innen denken, dann…

…merken wir, dass wir noch einen langen Weg vor uns haben, denn aktuell erleben wir ein Gegeneinander. Wer hier mit Schlagworten wirft, der verkennt die Komplexität des Problems, denn ein echtes Miteinander heißt viele sehr verschiedenen Interessen miteinander zu vereinbaren. Kurzfristig könnte ein Sofortprogramm für Fuß- und Radwege ansetzen, um hohe Bordsteine und andere Hindernisse zu beseitigen, aber auch um Fahrradrouten, die die Innenstadt umgehen besser zu kennzeichnen. Zur Umsetzung des Radverkehrskonzeptes werden kurzfristig Investitionsmittel zur Verfügung gestellt. Mittelfristig muss Erfurt eine Stadt der kurzen Wege sein. Fuß- und Radwege müssen zur ersten Wahl der Fortbewegung werden. Dazu gehört eine neue Kultur der Mobilität, die Umweltfreundlichkeit bewirbt und fördert, z.B. mit einem attraktiven Mobilitätspaket für neu nach Erfurt gezogene Bürgerinnen und Bürger. Wir wollen Straßen zu Fahrradstraßen machen und Fußgängerüberwege einrichten. Letztlich sind die meisten von uns mal Radfahrende, mal zu Fuß Gehende, mal Autofahrende und mal ÖPNV-Kund*innen. Ein Entschleunigen in der Stadt erleichtert das Miteinander, und dass man den anderen Verkehrsteilnehmer als Mensch und nicht als Auto- oder Radfahrer wahrnimmt. 

Wie und wodurch gestalten Sie eine positivere Kommunikation zwischen Anwohnern*Innen und Nutzer*innen der öffentlichen Räume sowie Gastronomie in den Abendstunden?

Wir bewegen uns hier in einem Spannungsfeld zwischen dem Ruhebedürfnis der Einwohner*innen und den Geräuschen die Gastrobetriebe und Kulturorte oder auch einfach Gruppen von Menschen, die sich unterhalten nun einmal verursachen. Hier gibt es klare Grenzwerte, die eingehalten werden müssen, jedoch sicher nicht allen genügen. Ich hoffe wir sind uns zumindest einig, dass von der Innenstadt einer Landeshauptstadt nachts nicht dieselbe Ruhe und Stille erwartet werden kann, wie wir sie in den Ortschaften vorfinden. Wir haben gute Erfahrungen mit dem Format Streitgespräch gemacht, was deutlich konfrontativer klingt als es ist. Wenn der Bedarf da ist eine positivere Kommunikation zu schaffen, stehen wir gerne unterstützend zur Seite, aber wir sehen unsere Rolle hier eher als Hilfe zur Selbsthilfe und sehen uns – in unserer Rolle als potentielle Stadträt*innen – nicht als treibende Kraft. Letztlich handelt die Stadtverwaltung hierbei im Auftrag des Bundes und erfüllt Bundesgesetze, die gegebenenfalls auch zu Gerichtsverfahren führen können. Daher sehen wir die Aufgabe in einer Moderation um nachbarschaftliche Interessen auszugleichen.

Schulsozialarbeit in allen Schulformen ist für uns …

…uns ein wichtiger Beitrag zur schulischen Leben, denn Schule ist mehr als Lernen. Die Schulsozialarbeit kann Problemlagen der Schülerinnen und Schüler fachlich kompetent aufgreifen und den Lehrerinnen und Lehrern damit eine Fokussierung auf ihre Aufgaben ermöglichen. Schulsozialarbeit ermöglicht aus unserer Sicht eine Ansprache der Schülerinnen und Schüler auf Augenhöhe. Dennoch muss auch Schulsozialarbeit Gegenstand externer Evaluation und kontinuierlicher Verbesserung sein. Der Frage wie mit vorhandenen Mitteln möglichst effektiv Schulsozialarbeit betrieben werden kann, bzw. ob im Vergleich zu anderen Formen Schulsozialarbeit weiter gestärkt werden muss, werden wir uns auf dieser Grundlage gerne stellen.

Unsere Lösungsansätze für eine bessere Abdeckung mit Kindergartenplätzen sind…

…siehe 1.2 Strategisches Flächenmanagement, denn derzeit ist ein Problem, dass die Stadt gar nicht in allen Stadtteilen mit Bedarf Flächen zur Verfügung hat, oder geeignete Flächen zum Tausch anbieten kann. Generell sind wir auch der Meinung, dass Investoren, die größere Bauprojekte entwickeln dürfen, im Zuge dessen auch Kitas bauen müssen. Eine kurzfristige (wenn auch unbefriedigende) bauliche Lösung könnte im Verwenden von Containern und in der temporären Nutzung von städtischen Gebäuden liegen. Das alles muss natürlich auch noch personell umgesetzt werden, hier ist jedoch der Oberbürgermeister und die Verwaltung zuständig (Bei ca. 17% geplanter Nichtbesetzung von Stellen in der Stadtverwaltung in 2020 laut Haushaltsplan, scheint hier jedoch die Problemlösung nicht trivial).

Wir lösen Probleme in der Erziehungspartnerschaft zwischen Familien mit Migrationshinter-grund mit Sprachbarriere und Kindertagesstätten durch…

…mehr und sprachkompetenteres Personal ist hier aus unserer Sicht ein wichtiger Schlüssel. Dazu gehören auch Fortbildungen und Supervision in diesem Bereich. Möglicherweise kann die Erweiterung der Hauptamtlichen Tätigkeit auch durch ehrenamtliche ergänzt werden, der Fokus und die Verantwortung muss aber natürlich auch hier auf dem Hauptamt liegen. (auch hier gilt: der Personaleinsatz ist Sache des OB, aber wir wären als Stadtratsmitglieder bereit hier mehr Geld zu Verfügung zu stellen).

Die Erreichbarkeit der Innenstadt für Bürger*innen mit schmalem Geldbeutel erreichen wir durch…

…da Radfahren kostenlos ist und am wenigsten Raum in Anspruch nimmt, werden wir dem Ausbau von Fahrradwegen Vorrang einräumen, um allen Altersgruppen und sozialen Schichten einen sicheren und komfortablen Zugang mit dem Fahrrad zur Innenstadt zu ermöglichen. Das gleiche gilt für den Fußverkehr. Vorhandene Barrieren (z.B. Barrierewirkung der zwei Ringe) wollen wir für diese Gruppen abbauen. Weiter setzen wir auf ein Umstellung des Fahrscheinsystems für Bus und Bahn, kostengünstigen ÖPNV für Kinder & Schüler*innen sowie den Abbau von Hürden bei der Inanspruchnahme des Sozialtickets, aber auch Kombitickets mit Freizeitangeboten kombiniert und gruppenspezifische Angebote wie das Semesterticket für Studenten und Studentinnen, um eine soziale Flexibilisierung des Tarifsystems zu erreichen und gleichzeitig eine Lenkungswirkung für die heute schon zu Stoßzeiten überlasteten Straßenbahnen zu erreichen.  Auch genossenschaftlich und gemeinnützig oder ehrenamtlich organisierte Mobilität hat sich vielerorts als erfolgreich erwiesen. Mobilitätsmanagement kann u.a. dazu beitragen Fahrgemeinschaften zu bilden oder andere Alternativen zu erkennen. Natürlich sollen auch Personen, die auf das Auto angewiesen sind, oder dies einfach weiter gerne nutzen, die Möglichkeit haben, komfortabel die Innenstadt zu erreichen. Generell wollen wir aber versuchen, den Pkw-Druck auf die Innenstadt zu vermindern um einen lebendigen öffentlichen Raum statt Parkplätzen zu erhalten. 

Der Petersberg als Naherholungsfläche mit gesteigerter Qualität im Vergleich zu heute stellen wir uns folgendermaßen vor…

…barrierefrei und ohne übermäßige Anstrengung zu „erklimmen“ für jung & alt, mit einem breiteren Gastronomieangebot vor Ort sowie vielfältigen Beschäftigungsmöglichkeiten, ausreichend Sitzmöglichkeiten auf der gesamten Fläche, die gerade im Hochsommer zur Pause im Schatten einladen. Öffnung und Gestaltung des Verkehrsgartens für die Allgemeinheit, Autofreiheit auf dem Plateau, kleinräumige Sportanlagen (wie z.B. einem Basketballplatz oder einer Kletterwand, Fitness-Bereich) auch für Jugendliche, Erwachsene und Ältere.

Die Erweiterung der Angebote in der Sucht- und Wohnungsnotfallhilfe stellen wir uns wie folgt vor…

…wir streben an, folgende Angebote hinsichtlich einer Erweiterung zu eruieren und mit den Trägern zu entwickeln, sowie Mittel dafür bereitzustellen, soweit die Ergebnisse positiv sind:

  • Erhöhung der Anzahl der Suchtpräventionsfachkräfte für Schulen. Hier soll u.a. auch mit den Trägern der Schulsozialarbeit geprüft werden, ob eine Fortbildung und Integration in die Aufgaben der Schulsozialarbeit Synergie-Effekte bringt.
  • Schaffung von stationären und teilstationären Plätzen für Suchtkranke mit Doppeldiagnosen (insbesondere in Kombination mit psychischen Erkrankungen), ggf. auch Prüfung verstärkter ambulanter Angebote
  • Pflegekapazitäten bei den Wohnungsloseneinrichtungen aufbauen.

Die temporäre Nutzung von leerstehenden Brachflächen- und Ladengeschäften (kommunal und privat) als Werbeflächen oder Veranstaltungsräume für Vereine und Verbände unterstüt-zen wir folgendermaßen…

…durch Kooperationen mit den Immobilienbesitzer*innen. Eine Allianz der Vermieter, abgesichert durch die Kommune, stellt kurzfristige und kostengünstige Mietverträge zur Verfügung. Die Stadt unterstützt solche Maßnahmen u.a. durch die Ausschreibung eines jährlichen Wettbewerbs zur Gestaltung solcher Flächen oder auch zur temporären oder saisonalen Nutzung von städtischen Flächen wie Parkplätzen (Beispiel Grätzl-Oase in Wien, oder Piko-Parks). Die Nutzung als Werbefläche wäre ggf. anders zu bewerten als die Nutzung als  Veranstaltungsraum oder zur gemeinschaftlicher Nutzungen. Ggf. wäre durch die Allianz eine gewisse Qualität für den öffentlichen Raum zu sichern.

Wenn wir an Jugendliche und die BUGA denken, freuen wir uns auf…

…auf neue Spiel-, Sport- & Freizeitmöglichkeiten in der Geraaue, von Schulsport im Park Geraaue über Instandsetzung der bestehenden Bolzplätze und des Baseballplatzes bis hin zur Skate-Anlage. In Bezug auf BUGA, Jugend und City freuen wir uns auf grüne Klassenzimmer und Geschichte erleben auf dem Petersberg. Auf die Gestaltung und Öffnung des Petersbergs und die dauerhaft geschaffenen Anlagen für Jugendliche auf den drei Buga-Flächen.

Angebote für Kinder und Jugendliche in der Innenstadt gestalten und unterstützen wir mit…

…monetären, personellen und materiellen Ressourcen und mit einer gezielten Kommunikation in der Öffentlichkeit, die für die Belange der Jugendlichen wirbt. 

 

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B90/Die Grünen

Wenn wir bei schönem Wetter durch die Innenstadt gehen und die überfüllten Mülleimer sehen, dann…

…wird deutlich, dass an einer Förderung und Unterstützung von Mehrwegsystemen kein Weg vorbei führt. Auf Initiative von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN nutzt die Stadt Erfurt bei stadteigenen Veranstaltungen grundsätzlich Mehrweggeschirr. Wir wollen diesen Ansatz fortentwickeln, und auch auf privatwirtschaftliche Veranstaltungen auf öffentlichen Flächen Einfluss nehmen können. Ebenso ist es einer grünen Initiative zu verdanken, dass Pfandbecher für den coffee-to-go mehr und mehr Einzug finden in Erfurter Cafés. Zusätzlich wollen wir die Vorbildfunktion der Stadt dadurch stärken, dass wir die komplette öffentliche Beschaffung auf nachhaltige, ökologisch unbedenkliche und möglichst plastikfreie Produkte umstellen.

Das Alkoholverbot in der Öffentlichkeit in der Innenstadt ist für uns…

…nicht akzeptabel, weil das ausgrenzend und sozial ungerecht ist.

Unsere Ideen für lebenswerten und bezahlbaren Wohnraum sind…

…der Verkauf stadteigener Flächen an Konzepte mit klaren sozialen Rahmenbedingungen (Konzeptvergabe), die Unterstützung von Bauherrengemeinschaften, Genoss*innenenschaften oder alternativen Wohngruppen, Einsparungen durch seriellen Typenbau und mindestens 20% Sozialwohnungen bei Neubau und planungsbedürftigen Sanierungsvorhaben. Schließlich lassen sich durch die Absenkung der Stellplätze bis hin zu autofreien Wohnquartieren und durch energieeffizientes Bauen die Baukosten und damit die Mieten /-nebenkosten senken. Die KoWo sollte dauerhaft im Bestand der Stadt verbleiben und Mieterträge ausschließlich im Interesse jetziger und künftiger Mieter*innen genutzt werden.

Öffentliche Toiletten gibt es zu wenig. Eine flächendeckende Toiletteninfrastruktur stellen wir uns wie folgt vor…

…im Rahmen der BuGa müssen im gesamten Stadtgebiet ausreichend öffentliche Toiletten geschaffen werden, die auch in den Folgejahren durch kluge Bewirtschaftung weiterhin zur Verfügung stehen sollen. 

Wenn wir an das Miteinander aller Verkehrsteilnehmer*innen denken, dann…

…sollen umweltfreundliche und entschleunigte Verkehrsarten wie zu Fuß gehen, Rad fahren und ÖPNV Vorrang vor Individualverkehr mit PKW finden. Erfurt hat ein beschlossenes Radwegekonzept. Wir setzen uns dafür ein, dass dieses bis 2025 umgesetzt wird. Städtische Mobilität muss künftig alle Verkehrsteilnehmer*innen in den Blick nehmen und für alle gleichberechtigt die notwendige Infrastruktur und Platz bereithalten. Neben der großen Infrastruktur setzen wir uns auch für alternative Mobilitätskonzepte in einzelnen Bebauungsplänen ein.  Pendler*innen wollen wir deutlich mehr P&R-Parkplätze mit günstigen ÖPNV-Jahrestickets anbieten.

Wie und wodurch gestalten Sie eine positivere Kommunikation zwischen Anwohnern*Innen und Nutzer*innen der öffentlichen Räume sowie Gastronomie in den Abendstunden?

Dafür sollen regelmäßige moderierte Gesprächsrunden genutzt werden, die unterschiedliche Ansprüche benennen helfen und gegenseitiges Miteinander und Verständnis fördern. Erfurt soll seine lebendige bewohnte Innenstadt bewahren.

Schulsozialarbeit in allen Schulformen ist für uns …

…unabdingbar.

Unsere Lösungsansätze für eine bessere Abdeckung mit Kindergartenplätzen sind…

…der Bau von mindestens fünf neuen Einrichtungen. Gleichzeitig gilt es, in naher Zukunft die Sanierungen der Kindergärten und Kitas abzuschließen. Für uns ist eine wohnortnahe Kita-Versorgung wichtig. Wir wollen sicherstellen, dass Eltern Wahlfreiheit und möglichst kurze Wege zur Betreuung ihrer Kinder haben. Unser Ziel ist es außerdem, weitere Tagespflegepersonen zu gewinnen, die für ihre Arbeit auch angemessen bezahlt werden.

Wir lösen Probleme in der Erziehungspartnerschaft zwischen Familien mit Migrationshinter-grund mit Sprachbarriere und Kindertagesstätten durch…

…eine Veränderung des Betreuungsschlüssels in den Einrichtungen, und die Einbeziehung der Eltern in die Arbeit der Kitas. Alle öffentlichen Einrichtungen müssen sich auf die größere Vielfalt einstellen. Deshalb sind die kultursensible Fortbildung der Mitarbeiter*innen und die Übersetzung aller Informationsmaterialien besonders wichtig. Unser Integrationskonzept gilt es in diesem Sinne kontinuierlich fortzuentwickeln. 

Die Erreichbarkeit der Innenstadt für Bürger*innen mit schmalem Geldbeutel erreichen wir durch…

…die Erreichbarkeit der Innenstadt für Bürger*innen mit schmalem Geldbeutel erreichen wir durch die Beibehaltung des Sozialtickets. Wir setzen uns für kostenlosen ÖPNV für junge Menschen in Erfurt ein. Daneben wollen wir die Einführung eines ticketlosen Nahverkehrs für unsere Stadt prüfen und alle Erfurter*innen von Beginn an einbeziehen.

Der Petersberg als Naherholungsfläche mit gesteigerter Qualität im Vergleich zu heute stellen wir uns folgendermaßen vor…

…der Petersberg muss als öffentliche Grünfläche erhalten und ausgebaut werden. Konzepte wie Urban Gardening und Essbare Stadt, die eine Gestaltung unter Mitwirkung der Erfurter*innen ermöglichen, ziehen wir einfachen Rasenflächen vor. Die Vorbereitungen für die BUGA 21 sind weit fortgeschritten, nun wird es auf ein nachhaltiges und intelligentes Nachnutzungskonzept ankommen. Dieses wollen wir jetzt bereits mitdenken und die Entwicklung vorantreiben. Vor allem müssen wir die nachhaltige Nachnutzung der angelegten Flächen in den Blick nehmen. So wollen wir beispielsweise dauerhafte, extensive Flächen vorsehen, um die Artenvielfalt zu sichern. Die Themen urbane Gärten und Landwirtschaft in der Stadt können auf dem Petersberg während der BUGA 21 etabliert und als Projekte der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) dauerhaft fortgeführt werden. Zudem sehen wir die Notwendigkeit, den Ausgleich gefällter Bäume deutlich zu erhöhen.

Die Erweiterung der Angebote in der Sucht- und Wohnungsnotfallhilfe stellen wir uns wie folgt vor…

…Menschen, die kein Zuhause haben oder von Obdachlosigkeit betroffen sind, brauchen insbesondere im Winter Schutzräume, Übernachtungsstätten und Zugang zu sanitären Einrichtungen sowie medizinischer Versorgung. Gerade in den kalten Monaten gilt es, zusätzliche Schutzräume zu öffnen, damit niemand ohne eigenes Zuhause Gefahr laufen muss, Opfer von Gewalt oder Kälte zu werden. Wir wollen auch Containerlösungen prüfen. Bislang gibt es in Erfurt keinen Kältebus. Er wäre eine wichtige Möglichkeit. Unsere Unterstützung sollen zudem die Tafel, das Restaurant des Herzens und weitere niedrigschwellige Angebote erhalten.

Die temporäre Nutzung von leerstehenden Brachflächen- und Ladengeschäften (kommunal und privat) als Werbeflächen oder Veranstaltungsräume für Vereine und Verbände unterstützen wir folgendermaßen…

…indem wir die Initiative „Erfurt lebt mit Lücken“, die in Erfurt auf GRÜNE Initiative hin eine Zwischennutzung von Brachflächen ermöglicht, fortführen. Kommunale Ladengeschäfte sollen weiterhin für solche Zwecke unkompliziert zur Verfügung gestellt werden.

Wenn wir an Jugendliche und die BUGA denken, freuen wir uns auf…

…einen neuen Radweg an der Geraaue und hoffen, dass  sich auch junge Menschen die schönen Angebote der BUGA leisten können.

Angebote für Kinder und Jugendliche in der Innenstadt gestalten und unterstützen wir mit…

…kreativen Ideen und finanziellen Konzepten für konsumfreie Räume, wo Freund*innen sich zum Musik machen, Banner malen oder einfach zum Chillen treffen können, ohne dafür zahlen zu müssen.

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SPD

Wenn wir bei schönem Wetter durch die Innenstadt gehen und die überfüllten Mülleimer sehen, dann…

…sehen wir uns in zwei Ansätzen des vergangenen Jahres bestätigt. Der erste war es, im Nach-tragshaushalt 2018 mehr Geld für die Papierkorbentleerung in den städtischen Haushalt einzu-stellen. Hierdurch wurden Leerungsintervalle an hochfrequentierten Standorten erhöht und auf Initiative der SPD-Fraktion neue Großbehälter, die sogenannten „Big-Bellys“ angeschafft. Die Körbe pressen den Müll direkt zusammen und fassen so das Fünffache eines Standardmüllei-mers. Auch im Doppelhaushalt 2019/2020 wurden auf Antrag der SPD weitere Mittel i.H.v. 50.000 Euro für zusätzliche Behälter dieses Typs eingestellt und beschlossen. Aber auch die In-nenstadthändler können ihren Beitrag leisten, indem sie z.B. mitgebrachte Kaffeebecher befüllen oder weniger Plastikmaterialien ausgeben.

Das Alkoholverbot in der Öffentlichkeit in der Innenstadt ist für uns…

…vor allem kein generelles Alkoholverbot, sondern eine mit Fingerspitzengefühl erarbeitete Alternative zum Totalverbot.
weil…
…ein Verbot im Umfeld und in Sichtweite von Kinder- und Jugendeinrichtungen, vor allem Schu-len, Kindertageseinrichtungen, Spielplätze, öffentliche Sportanlagen sowie z.B. Suchtberatungs-stellen, für uns eine Selbstverständlichkeit und eine Frage der Vorbildfunktion ist. Nichts desto trotz lässt es mit den Ausnahmen für Gastronomie, Veranstaltungen mit Alkoholausschank sowie für Fasching oder z.B. der direkten Sichtbeziehungen zur jeweiligen Einrichtung, auch genügend Freiheiten vom 100-Meter-Bannradius.

Unsere Ideen für lebenswerten und bezahlbaren Wohnraum sind…

…u.a. die Umsetzung des Erfurter Baulandmodells welches bei Neubauprojekten mindestens 20% sozialen Wohnungsbau vorsieht, die Einrichtung einer Beratungsstelle für Baugemeinschaf-ten und genossenschaftliches Wohnen, um Räume für innovative und alternative Wohnformen zu schaffen, u.a. auch für ältere Menschen in jedem Stadtteil, damit ältere Bürgerinnen und Bür-ger in ihrem Wohnumfeld bleiben können. Zudem stellt für uns die Ausschreibungen von städti-schen Gebäuden und Grundstücken nach auf Grundlage einer Richtlinie zur Konzeptvergabe eine wichtige Säule für lebenswertes und letztlich auch bezahlbares Wohnen dar.

Öffentliche Toiletten gibt es zu wenig. Eine flächendeckende Toiletteninfrastruktur stellen wir uns wie folgt vor…

…es besteht ein grundsätzlicher Bedarf nach öffentlich zugänglichen und barrierefreien Sanitärein-richtungen im gesamten Stadtgebiet und insbesondere in der Nähe der touristischen Highlights unserer Altstadt sowie in den Haupteinkaufsstraßen. Hierzu wurde bereits ein umfassendes Toi-lettenkonzept beauftragt, dessen Umsetzung wir konstruktiv begleiten wollen. Darüber hinaus bieten viele Gastronomen einen Zugang zu ihren Toilettenanlagen an. Auch bessere Beschilde-rungen der vorhandenen Anlagen erleichtert Touristen das Auffinden der Einrichtungen.

Wenn wir an das Miteinander aller Verkehrsteilnehmer*innen denken, dann…

…an die Gewährleistung frei wählbarer Mobilität für alle Erfurterinnen und Erfurter. Die SPD Er-furt will sich u.a. dafür einsetzen, für jeden neu gebauten Kilometer Straße, drei Kilometer neuen Radweg zubauen sowie die Umsetzung einer Verkehrssicherheitskampagne vor Kitas und auf den Schulwegen, die neben einem Pilotprojekt zu sicheren Hol- und Bringezonen auch eine Vor-bildkampagne an Lichtsignalanlagen beinhaltet.

Wie und wodurch gestalten Sie eine positivere Kommunikation zwischen Anwohnern*Innen und Nutzer*innen der öffentlichen Räume sowie Gastronomie in den Abendstunden?

Das gegenseitige Miteinander muss gefördert werden. Ein runder Tisch zwischen Anwohnern und Gastronomen sollte fester Bestandteil der Stadtgesellschaft werden. Oft helfen kleine Ände-rungen in den Abläufen, z.B. das Schließen von Fenster von gastronomischen Einrichtungen um Lärmbelastungen zu senken.

Schulsozialarbeit in allen Schulformen ist für uns …

…ein wichtiges sozialpolitisches Ziel. Wir fordern einen an den tatsächlichen Bedarfen ausgerich-teten Ausbau der Schulsozialarbeit, unabhängig von der Schulform und setzen auf den fachpoliti-schen Austausch zwischen Schulen, Jugendhilfe, Eltern und freien Trägern in der gemeinsamen Bedarfseinschätzung und Prioritätensetzung.

Unsere Lösungsansätze für eine bessere Abdeckung mit Kindergartenplätzen sind…

…schnellstmögliches bauen. Allein mit Beschluss des Haushaltes 2019/2020 haben wir weitere 25 Mio. Euro Investitionsgelder für Kita Neubauten und Sanierungen bereitgestellt. Insgesamt weisen die beschlossen Planungen zur Sanierung, Erweiterung und Neubau bis 2024 ca. 1.200 zusätzliche Plätze aus. Zudem schaffen wir Anreize durch bessere Rahmenbedingungen für Kindertagespflege, um Menschen für diese Arbeit zu gewinnen. Trotzdem bleibt die Sanierung und Modernisierung der Einrichtungen ein laufender Prozess und wird nie wirklich abgeschlos-sen sein. In den Jahren 2014 – 2017 wurden ca. 20 Millionen Euro in die Sanierung investiert, damit sind 10 Einrichtungen generalsaniert oder komplett neu gebaut worden. Die sogenannte mittelfristige Bedarfsplanung und das Kita-Sanierungsprogramm zeigen darüber hinaus einen jährlichen Finanzbedarf von ca. 12 Mio. Euro bis 2024 auf. Diesen gilt es mit Priorität im städti-schen Haushalt zur Verfügung zu stellen.

Wir lösen Probleme in der Erziehungspartnerschaft zwischen Familien mit Migrationshinter-grund mit Sprachbarriere und Kindertagesstätten durch…

…gezielte Unterstützung. Sprache ist ein Schlüssel für Integration, aus aus diesem Grund ist es gut, wenn Kinder mit Migrationshintergrund in den Kindergarten gehen. Kindern mit besonderen Bedürfnissen werden in der Bedarfsplanung Kindertagesstätten berücksichtigt. Um den Zugang zum Kindergarten zu erleichtern, nimmt die Städt in Kooperation mit dem Zentrum für Migration und den Erfurter Familienzentren am Bundesprogramm „Kita-Einstieg: Brücken bauen in frühe Bildung“ teil. Ziel des Programmes ist es, über die frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung zu informieren und aufzuklären sowie die Familien auf den Einstieg in die Kindergartenwelt vorzubereiten. Ebenso setzen wir an 21 Kindergärten das Bundesprogramm „Sprach-Kitas“ um, in denen Schwerpunktmäßig neben der sprachlichen Bildung die inklusive Pädagogik sowie die Zusammenarbeit mit Familien im Mittelpunkt stehen. Zudem sind zwei Einrichtungen bereits Thüringer Eltern-Kind-Zentren, die als pädagogische und soziale Anlaufstellen für alle Familien im Sozialraum dienen.

Die Erreichbarkeit der Innenstadt für Bürger*innen mit schmalem Geldbeutel erreichen wir durch…

…die langfristige Sicherung des städtischen Sozialtickets als Mobilitätseintrittskarte in die Stadt und durch Prüfung neuer Tarifoptionen bei der EVAG wie z.B. ein 365-Euro-Jahresticket.

Der Petersberg als Naherholungsfläche mit gesteigerter Qualität im Vergleich zu heute stellen wir uns folgendermaßen vor…

…als eine Mischung aus des historischen und kulturellen Charakters des Petersberges bestehen-den aus Defensionskaserne, Peterskirche und Exerzierplatz. Vor allem aber als die größte Dach-terrasse unsere Stadt. Dabei ist auch immer der Petersberg als Erholungs- und Grünfläche mit einzubeziehen.

Die Erweiterung der Angebote in der Sucht- und Wohnungsnotfallhilfe stellen wir uns wie folgt vor…

…Vermeidung von Obdachlosikeit durch ausreichend Überganzswohnung, Stärkung der Obdach-losenhilfe durch Streetwork und die Unterstützung der Initiative „Bahnhofsmission“ für Räum-lichkeiten bei der deutschen Bahn.

Die temporäre Nutzung von leerstehenden Brachflächen- und Ladengeschäften (kommunal und privat) als Werbeflächen oder Veranstaltungsräume für Vereine und Verbände unterstüt-zen wir folgendermaßen…

…indem wir eine derartige Nutzung ermöglichen aber auch klar machen, dass die Nutzung nur von einer zeitlichen begrenzten Dauer ist. Wie bei der Lagune können allerdings auch dauerhafte Lösungen gefunden werden.

Wenn wir an Jugendliche und die BUGA denken, freuen wir uns auf…

…auf die Umgestaltung der Nördlichen Geraaue, die Kindern und Jugendlichen durch eine Viel-zahl neuer Sport- und Freizeiteinrichtungen auch neue Freiräume und Entfaltungsmöglichkeiten schafft.

Angebote für Kinder und Jugendliche in der Innenstadt gestalten und unterstützen wir mit…

… der Ausfinanzierung des Kinder- und Jugendförderplanes. Die Innenstadt lockt zahlreiche Tou-risten nach Erfurt, muss aber ebenso für die Erfurterinnen und Erfurter ein Wohlfühlort sein. Die Erreichbarkeit mit ÖPNV, genug Parkmöglichkeiten und ein gutes Radwegenetz sind dafür Grundvoraussetzungen. Darüber hinaus muss es Orte geben in denen sich Kinder und Jugendli-che frei entfalten können und die nicht durch zu viel Regularien beeinträchtigt werden. Es gilt, auch in der Innenstadt Freiräume zuzulassen oder neu zu schaffen.

 

 

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Stadtratswahl 2019 – Die Wahlprüfsteine der City Runde

Am 26. Mai 2019 wurde der Erfurter Stadtrat gewählt. (Ergebnisse der Wahl zum Erfurter Stadtrat)

Vor den Wahlen haben wir, die City Runde 1 , die verschiedensten Anliegen unserer Nutzer*innen an eine lebenswerte Innenstadt, die an uns herantragen wurden, gebündelt und den sich zur Wahl stellenden Parteien und Vereinigungen zugesandt.

Frei nach dem Motto: “Welche Lösungsansätze und Ideen sehen Sie für ein besseres Nutzen der Potenziale unserer schönen Innenstadt?“ baten wir die Parteien und Vereinigungen die von uns formulierten Sätze; mit ihren Statements zu vervollständigen/zu beantworten. Unser Ziel war es, unseren Nutzer*innen einen kleinen Einblick zu geben, wie die künftigen Stadtratsfraktionen mit den folgenden Herausforderungen umgehen werden:

(1 Die City Runde ist ein Netzwerk aus Vereinen der Kinder,- Jugend- und Familienhilfe, der KoWo mbH, Suchthilfe, Streetwork, Seniorenvertretungen und Vereinen der Kultur, die ihre Standorte in der Innenstadt haben. Sie versteht sich als alternative Stadtteilkonferenz für den Bereich der Erfurter Innenstadt und ist auf diese Weise Ansprechpartner*in für die Menschen jeder Altersgruppe, die in der Innenstadt wohnen und leben.)

 

Freie Demokraten

Wenn wir bei schönem Wetter durch die Innenstadt gehen und die überfüllten Mülleimer sehen, dann…

…sorgen wir Freie Demokraten uns um die Attraktivität unserer Innenstadt für Bewohnerinnen und Bewohner sowie Besucherinnen und Besucher. Die Entsorgung von Müll gehört für uns in jedem Stadtteil zu den Kernaufgaben und muss durch die Stadtverwaltung effizienter gestaltet werden.

Das Alkoholverbot in der Öffentlichkeit in der Innenstadt ist für uns…

…nicht hinnehmbar, weil wir überall dort, wo dies möglich ist, statt auf Verbote auf selbstbestimmte Bürgerinnen und Bürger setzen, welche über Risiken legaler Drogen informiert sind und auf Basis dieser Informationen selbst darüber entscheiden, ob, wann und wo sie diese legalen Drogen konsumieren.

Unsere Ideen für lebenswerten und bezahlbaren Wohnraum sind…

…die Beschleunigung der Genehmigungsverfahren bei Bauvorhaben, die Überprüfung baurechtlicher Vorgaben auf ihre Sinnhaftigkeit, die Bereitstellung von mehr sozialem Wohnraum durch die Kommunale Wohnungsgesellschaft sowie die Stärkung der Lebensqualität in allen Wohngegenden etwa durch die Ansiedlung neuer  Bildungsangebote sowie Freizeit- und Erholungsanlagen.

Öffentliche Toiletten gibt es zu wenig. Eine flächendeckende Toiletteninfrastruktur stellen wir uns wie folgt vor…

…Bedarfsgerecht vorhanden an jedem stark frequentierten öffentlichen Ort, barrierefrei für unsere in der Mobilität beeinträchtigten Mitbürgerinnen und Mitbürger sowie gepflegt und instandgehalten durch eine dafür ausreichende finanzielle Ausstattung.

Wenn wir an das Miteinander aller Verkehrsteilnehmer*innen denken, dann…

…ist es uns wichtig, die Verkehrsplanung in unserer Stadt ideologiefrei anzugehen. Wir Freie Demokraten stehen für ein Erfurt, in dem sich jede und jeder schnell und sicher durch das von ihm bevorzugte Verkehrsmittel fortbewegen kann. Dafür setzen wir beispielsweise auf die Schaffung eines Radwegesystems mit definierten und ausgezeichneten Routen, die Einführung eines intelligenten Nachtbetriebs von Ampelanlagen, den Ausbau und die Attraktivitätssteigerung der Park-and-Ride-Angebote sowie die Entwicklung eines  digitalen Meldesystems, mit welchem Bürgerinnen und Bürger Problemstellen etwa auf Fuß- oder Radwegen unkompliziert und schnell an die Stadt melden können.

Wie und wodurch gestalten Sie eine positivere Kommunikation zwischen Anwohnern*Innen und Nutzer*innen der öffentlichen Räume sowie Gastronomie in den Abendstunden?

Hier setzen wir Freie Demokraten auf Dialog und Kompromissfindung, welche die Stadtverwaltung mediatorisch begleiten und unterstützen kann. Der Ausgleich der verschiedenen Interessen ist für uns dabei ausschlaggebend. Natürlich können wir die Probleme der Anwohnerinnen und Anwohner nachvollziehen. Gleichzeitig müssen wir aber darauf achten, dass vor allem unsere Innenstadt ein lebendiger und attraktiver Ort für die Freizeitgestaltung sowohl von Bürgerinnen und Bürgern als auch von Besucherinnen und Besuchern der Stadt bleibt.

Schulsozialarbeit in allen Schulformen ist für uns …

…eine ergänzende schulische Aufgabe von zentraler Wichtigkeit. Hier setzen wir vor allem auf eine personelle Stärkung der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit, unter anderem beim Thema Drogenprävention.

Unsere Lösungsansätze für eine bessere Abdeckung mit Kindergartenplätzen sind…

…massive Investitionen in den Erhalt, die Modernisierung und den Ausbau von Kindergartengebäuden, um den bestehenden Sanierungsstau endlich zu beenden. Außerdem treten wir Freie Demokraten für die Bereitstellung einer bedarfsgerechten Anzahl an Plätzen in Kindergärten ohne Aufweichung des Betreuungsschlüssels ein.

Wir lösen Probleme in der Erziehungspartnerschaft zwischen Familien mit Migrationshinter-grund mit Sprachbarriere und Kindertagesstätten durch…

…die Anbietung differenzierter und stets am aktuellen Kenntnisstand orientierten Sprachförderungsangeboten. Außerdem vertreten wir Freie Demokraten die Ansicht, dass eine Sprache am besten durch soziale Kontakte – sei es in Kindergärten oder später im Schul- oder Berufsleben – erlernt werden kann. Durch diese Integration in verschiedenen Lebensbereichen können neben Sprachbarrieren zum Beispiel auch kulturelle Vorurteile beseitigt werden.

Die Erreichbarkeit der Innenstadt für Bürger*innen mit schmalem Geldbeutel erreichen wir durch…

…die Entwicklung eines Systems von preisgünstigen Sammel- oder Rufbussen mit fester Linienführung für die besondere Berücksichtigung der Mobilitätsinteressen von in den Erfurter Ortsteilen lebenden Bürgerinnen und Bürgern sowie durch die Sicherstellung eines verlässlichen Betriebes des öffentlichen Personennahverkehrs sowie der Sammelbusse insbesondere im Feierabend-, Spät und Wochenendverkehr.

Der Petersberg als Naherholungsfläche mit gesteigerter Qualität im Vergleich zu heute stellen wir uns folgendermaßen vor…

…Stärkung der Sauberkeit durch effizientere Müllentsorgung sowie Ausweisung spezieller Grillplätze. Außerdem möchten wir Freie Demokraten einen ergebnisoffenen Dialog über die zukünftige und für möglichst viele Bürgerinnen und Bürger vorteilhafte Nutzung der ehemaligen Defensionskaserne ins Leben rufen.

Die Erweiterung der Angebote in der Sucht- und Wohnungsnotfallhilfe stellen wir uns wie folgt vor…

…gerade im Bereich der Suchtprävention setzen wir Freie Demokraten vor allem auf eine personelle Stärkung der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit, damit eine präventive Aufklärung bereits im Kindes- und Jugendalter beginnt. Angebote an Notfallhilfen aller Art müssen jederzeit bedarfsgerecht und mit genügender finanzieller Ausstattung vorhanden sein. Hier setzen wir auf einfachere Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen damit verbundenen Akteuren der Stadt sowie im entsprechenden Bereich engagierten Vereinen und Verbänden.

Die temporäre Nutzung von leerstehenden Brachflächen- und Ladengeschäften (kommunal und privat) als Werbeflächen oder Veranstaltungsräume für Vereine und Verbände unterstüt-zen wir folgendermaßen…

…auf die Planung der Nutzung von Brachflächen und leerstehenden Gebäuden in kommunalem Besitz soll der Stadtrat mit dem Ziel Einfluss nehmen, dass die Nutzung den Interessen möglichst vieler Bürgerinnen und Bürger Rechnung trägt. Entscheidungen über die Nutzung privater Flächen oder Gebäude obliegen grundsätzlich der Privatautonomie der Besitzerin oder des Besitzers und nicht dem Entscheidungsbereich des Stadtrats.

Wenn wir an Jugendliche und die BUGA denken, freuen wir uns auf…

…zahlreiche junge Besucherinnen und Besucher in unserer Blumenstadt. Für junge Bewohnerinnen und Bewohner Erfurts sehen wir in der Ausrichtung der BUGA zusätzliche Möglichkeiten zur Identifikation mit ihrer Heimatstadt. Insbesondere für Kindergartengruppen und Schulklassen entstehen durch die Schaffung neuer Erholungs- und Erkundungsräume Möglichkeiten für Exkursionen, um die jungen Menschen mit der sie umgebenden Natur und Umwelt vertrauter zu machen.

Angebote für Kinder und Jugendliche in der Innenstadt gestalten und unterstützen wir mit…

…der direkten Einbindung ihrer spezifischen Interessen und Gestaltungsvorstellungen. Deshalb verteidigen wir Freie Demokraten das Wahlalter von 16 Jahren bei Kommunalwahlen. Außerdem wollen wir prüfen, inwieweit die Stellung des Jugendhilfeausschusses und des Schülerparlaments für die Vertretung der Interessen junger Menschen ausreichen und ob ein Initiativrecht des Schülerparlaments im Stadtrat dafür hilfreich wäre.

 

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FAHRRADREPAIR OPEN AIR

Der Sommer steht vor der Tür und du hast es wieder nicht geschafft deinen Drahtesel rechtzeitig flott zu machen? Der Reifen ist platt und die Schaltung springt zwischen den Kränzen hin und her und du hast keine Ahnung wo du den Schraubenschlüssel ansetzen sollst?

Kein Ding, das kriegen wir hin!

Beim FAHRRADREPAIR OPEN AIR am Radiocontainer im Klein Venedig kannst du mit anderen Laien oder Experten, gemeinsam dein Fahrrad wieder in Gang setzen und anderen bei ihrem Werk zur Hand gehen.
Fachmännische Unterstützung bekommt ihr durch das Team der Selbsthilfefahrradwerkstatt der Fachhochschule Erfurt. Werkzeug und einiges an Ersatzteilen sind vorhanden, wir freuen uns aber auch, wenn ihr das eine oder andere brauchbare Teil entbehren könnt.
Solltest du ein Fahrrad haben, bei dem noch nicht alle Hoffnung verloren ist und das schon Jahre in einer Kellerecke vor sich hindämmert und niemand mehr will, dann bring es vorbei. Wir finden einen dankbaren Abnehmer, der es gut gebrauchen kann.

DONNERSTAG 06. JUNI 2019, 14-18 UHR, RADIOCONTAINER IM KLEIN VENEDIG

Wahl Picknick Musik Genuss

Ob vor oder nach der Wahl – der Radiocontainer und das Klein Venedig werden am Wahlsonntag zur Picknickoase. Los geht´s um 11.00 Uhr mit dem Ausbreiten der Picknickdecken und Leeren der Körbe, ab 13.00 Uhr wird uns der beginnende Wahlsonntagnachmittag mit der öffentlichen Livesendung „Easy Sunday“ versüsst und um 15.00 Uhr startet im Rahmen der Sendung „Stadtsenden“ unser Live-Klassikkonzert mit Peter Mandev (Gesang) und Kai You (Klavier). Es erwartet uns eine vergnügliche Zeitreise durch die Musik, von Bach bis Beatles, vom Menuett zum Mambo. Bei klassischer Musik, einem fröhlichem Picknick und guter Laune hat es sich gleich doppelt gelohnt die Bude verlassen zu haben.

Und: Rechte Stimmen haben keine Chance!

Containerkonzerte – Kultur am Radiocontainer

Es ist die Super-Wahl-Woche am Radiocontainer!
Eine Woche vor der Kommunal- und Europawahl könnt ihr am Container auf Politker treffen, Fragen stellen, wählen ausprobieren, euch eine Meinung bilden, und und und!

Am Freitag lassen wir allerdings die Wahl mal Wahl sein und laden euch zu entspannter Live-Musik mit der 14-jährigen Musikerin Rona Stoica, der Hip-Hop Crew s.o.k.&don dose und der Singer-Songwriterin Krissi Gundermann, die anschließend als gundimenk euch auch noch Platten vom Feinsten serviert.
Kommt tanzen!

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Wer bist Du denn?! Jungkandidat*innen der Kommunalwahl.

Am Dienstag, den 21. Mai heißt es: junge Politik. Junge Menschen sind längst nicht so politikverdrossen wie meist ältere Menschen behaupten. Warum junge Menschen für den Stadtrat kandidieren, ob es sinnvoll ist sich so politisch zu engagieren, könnt ihr am 21. Mai ab 16 Uhr erfahren und erfragen! Ab zur FB-Veranstaltung:
https://www.facebook.com/events/2325468901058407/

 

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SUPER-WAHL-WOCHE AM RADIOCONTAINER VOM 20. BIS 26. MAI 2019

Du wolltest dich wirklich die ganze Zeit schon informieren und jetzt steht die Stadtratswahl (26.5.) so urplötzlich wie Weihnachten vor der Tür?! Keinen Stress – es gibt ja noch die Superwahlwoche am Radiocontainer im Klein Venedig!
Zum einen kannst du dich die ganze Woche mit u.a. unserem Spitzenkandidat*innenmemorie, der Wahlplakatrally spielerisch informieren, zum anderen kannst Du auch zu unseren krassen Highlights kommen!

Am Dienstag, den 21. Mai heißt es: junge Politik. Junge Menschen sind längst nicht so politikverdrossen wie meist ältere Menschen behaupten. Warum junge Menschen für den Stadtrat kandidieren, ob es sinnvoll ist sich so politisch zu engagieren, könnt ihr am 21. Mai ab 16 Uhr erfahren und erfragen! Ab zur FB-Veranstaltung:
https://www.facebook.com/events/2325468901058407/

Weiter geht es am 23. Mai. mit der Jugendtauglichkeit von Politiker*innen. Wissen die, was Kinder und Jugendliche wollen? Am Donnerstag dreht sich alles um die Fragen und Wünsche der jungen Erfurter*innen und ihre Vision des Erfurts von morgen. Hier gehts zur FB-Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/2530421170303612/

Und, last but not least: So richtig kurz vor der Wahl, könnt ihr euch am Freitag ganz entspannt bei schöner Musik im Klein Venedig nochmal alles durch den Kopf gehen lassen.
Wir freuen uns auf eine spannende Superwahlwoche mit euch am Radiocontainer!
Und nicht vergessen: Demokratie hört nicht beim Kreuzchen auf!

Eröffnung Radiocontainer + hörensagen-Konzerte

Am 09.Mai wird der Radiocontainer von Radio F.R.E.I. in der Innenstadt wieder eröffnet werden! Diesmal steht er von Mai bis September im schönen kleinen Venedig. Juhuuuuu!

 

PROGRAMM

15-16 Uhr LIVE-ReOPENING-Radiosendung
16-17.30 Uhr Konzert mit Maria Moctezuma (Berlin/Mexico)
18 -20 Uhr Kulturstammtisch
ab 19 Uhr Mitbring-Abendbrot
20-22 Uhr hörensagen von friederike mit ANTOINETTE & HOLZMANN und JoVia.

Parallel findet ein DIY-Stadtmöbelbau-Workshop statt, bei dem ihr handwerklich aktiv werden könnt. Meldet euch dafür bis 07.05. an stadtfinden@radio-frei.de an.

Der Container ist ein F.R.E.I.raum – wenn ihr selbst gern mal eine Veranstaltung am Container machen wollt oder andere Ideen habt, ihn zu nutzen, dann schreibt uns einfach eine PN oder Mail an stadtfinden@radio-frei.de

Deine Stimme ist Gold wert!

Am 26. Mai ist Kommunalwahl und es wird ein neuer Erfurter Stadtrat gewählt. Jetzt stell Dir vor, die Kommunalwahlkandidat*innen hören Dir wirklich zu und gehen auf Deine Fragen und Belange ein! Radio F.R.E.I. macht es möglich!
In der ganzen Stadt findest Du ab sofort goldene Boxen, in denen Du deine Fragen und Belange an die Stadtratskandidat*innen loswerden kannst. Für eine Frage und Antwortrunde der etwas anderen Art sammeln wir Deine Themen, um am 23. Mai um 16 Uhr am Radiocontainer im kleinen Venedig den Kandidat*innen auf den Zahn zu fühlen.
Auf der folgenden Karte sind die Boxstandorte angegeben. Geh hin, wirf deinen Zettel ein und gestalte so Dein Erfurt, Deinen Club, Deine Jugendpolitik – denn Deine Stimme ist Gold wert!
Gern kannst du Deine Fragen und Belange auch per Mail stadtfinden@radio-frei.de an uns senden.

Wir sehen uns am Radiocontainer!

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10. April 2019 Ideenlounge

Nachdem das Projekt STADTFINDEN von Radio F.R.E.I. mit seinem Radiocontainer sich in den letzten Jahren in den äußeren Stadtteilen von Erfurt betätigt hat, haben wir uns entschlossen, dieses Jahr in die Innenstadt von Erfurt zu wandern um von dort unsere Medien- und Beteiligungskampagne stadtweit fortzusetzen. Geplant ist den Container von Mai bis September im „Venedig“ (Prüfung läuft aktuell) aufzustellen.
Der Radiocontainer soll aber nicht ausschließlich von uns belebt werden, sondern ein bunter, vielfältiger (Kultur-)Ort für und von möglichst unterschiedlichen Menschen und Akteur*innen und ihren Ideen sein. 


Hier also schon mal der Aufruf, diese Info in die Stadt zu tragen und den Container als Möglichkeitsraum zu verstehen z.B. für 
… Singer-Songwriter bis Klassik – Konzerte
… öffentliche Diskussionsformate
… Startpunkt für…
… Interkulturelle Picknicks
… Live – Radiosendungen
… Veranstaltungsort für Thementage 
… Workshops
… Dachlesungen  
… Weltoffenheit und Respekt 
… eigene Ideen und Themen 


Was bietet Ihr?
Kreative Ideen!

Der Radiocontainer lebt von Kooperation und Ideen – deshalb wollen wir im Vorfeld mit Euch gemeinsam Ideen spinnen, wie der Container von Euch genutzt werden kann, um die soziokulturelle und Medienlandschaft Erfurts zu erforschen, zu beleben und zu gestalten.

Am Dienstag, den 10. April 2019 von 10:00 bis 12:00 Uhr findet dazu auf der F.R.E.I.-Fläche  (1.OG) von Radio F.R.E.I. in der Gotthardtstr. 21 eine erste Ideenlounge statt, zu der ihr herzlich eingeladen seid.
Bitte gebt uns bis 5.April Bescheid, ob Ihr teilnehmen könnt: stadtfinden@radio-frei.de
Falls ihr an dem Tag verhindert seid, aber trotzdem Ideen für die Nutzung des Containers hättet oder etwas konkret machen wollt, dann schreibt uns das ebenfalls an die o.g. Mailadresse und wir finden einen anderen Termin.

Wir freuen uns auf eine kreative Ideenrunde in gemütlicher Atmosphäre.

Karina Halbauer und Josh Friedrich
vom STADTFINDEN Team

 

 

Containern am Container

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist Radicchio-_-Mediathek.jpg

In der Radicchio-Themenwoche bleiben wir viel in unserer eigenen Blase. Einmal allerdings geht’s auch raus an den Container.
Der steht im Moment am Zughafen und obwohl Februar ist werden wir versuchen, es uns dort so heimelig wie möglich zu machen.
Drei Stunden werden wir reden über einen Themenkomplex, der zur Ernährung eben auch irgendwie schwer vermeidlich dazugehört:
Müll, Abfall, Zero Waste, Containern, etc. pp. Klingt alles nicht so einladend, was?
Aber hey, gekocht wird während der Sendung auch, also gibt es was Warmes!
Also raus aus der Blase und kommt am Dienstag, 19. Februar 2019, 17.00 Uhr zum Radio F.R.E.I.-Container am Zughafen.Sondersendung innerhalb der Radiccio Woche

Podiumsdiskussion – Die Toten im Mittelmeer und die europäische Abschottungspolitik

11. Dezember 2018 | 18.00 Uhr | F.R.E.I.Fläche Gotthardtstr.21 99084 Erfurt

Am 10. Dezember 2018 jährt sich die Verabschiedung der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“ (AEMR) der Vereinten Nationen bereits zum 70sten mal. Seitdem erkennen die meisten Staaten das Bestehen von Menschenrechten prinzipiell an und einige hielten sogar Einzug in nationale Verfassungen. Doch wie ist es um die Beachtung der Menschenrechte – in Zeiten der größten Fluchtbewegungen in der Welt – bestellt?

Welche Funktion kommt den Menschenrechten zu, …
… wenn sie doch sooft nicht eingehalten werden, Seenotrettung verhindert, ja sogar kriminalisiert wird und das massenhafte Sterben im Mittelmeer und der Sahara kein Ende findet, 
… wenn die EU einen milliardenschweren Deal mit der Türkei abschließt, deren politische Machtelite reihenweise Menschen inhaftiert, die sich für demokratische Werte einsetzen, 
… wenn geflüchtete Menschen auf den griechischen Inseln in überfüllten Lagern dem Wintereinbruch entgegenblicken, 
… wenn Transitländer in Nordafrika EU-Gelder bekommen, um flüchtende Menschen in neu gebauten Lagern zu internieren, um sie an ihrer Flucht zu hindern.

Welche Menschenrechte werden an den Außengrenzen der europäischen Union außer Kraft gesetzt? Was erfahren wir darüber und wie gehen wir damit um? Was können wir tun? Über diese und andere Fragen wollen wir im Rahmen der „Woche der Menschenrechte“ bei Radio F.R.E.I. auf einer Podiumsdiskussion sprechen.

Zu Gast sind Prof. Dr. Arian Schiffer-Nasserie von der Evangelische Hochschule RWL Bochum, Harald Glöde von Borderline Europe, Pauline-Sophie Dittmann und Ralf Reichertz von der Amnesty Hochschulgruppe aus Erfurt und Susanne Burkhardt vom Sprachcafe Erfurt und Martin Arnold vom Flüchtlingsrat Thüringen e.V.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation von Radio F.R.E.I., Flüchtlingsrat Thüringen e.V. und OUR VOICE-ERFURT

Foto mit freundlicher Genehmigung von Tim Lüddemann (Freier Journalist)

Layout – Plakate und Flyer gestalten

In diesem Workshop erfahren Sie alles Nötige für eine gute Flyer- und Plakatgestaltung. Angefangen von der inhaltlichen Planung, der Suche nach dem passenden Hauptmotiv die Wirkungsweise von Plakaten und Flyern im üblichen Medienmix und den Grundlagen der Gestaltung. Sie bekommen einen Einblick in verschiedene Gestaltungssoftware und bekommen Tipps für die richtige Druckaufbereitung.
Bitte bringen Sie zum Workshop Flyer oder Plakate Ihres Vereins/Einrichtung zum gemeinsamen Austausch mit.

Referent: Andreas Bauermeister arbeitet seit 5 Jahren als freiberuflicher Grafikdesigner in der Kreativ-Etage in Weimar. Er engagiert sich hauptsächlich für Kunden aus dem nachhaltige und soziale Bereich.

11. Dezember 2018 von 09.00 bis 15.00 Uhr
Lernplatz (Radio F.R.E.I.) Gotthardtstr.21 99084 Erfurt
Teilnahmegebühr 15,00€.

Anmeldung bis 27.November an karina.halbauer@radio-frei.de

Zielgruppenorientierter Einsatz von Social-Media-Tools

Clickbait, Hashtag und Hero Content? Pressetext, Fotokampagne oder doch WebVideo? WhatsApp, Facebook oder Instagram?

Öffentlichkeitsarbeit ist heute so vielschichtig wie noch nie. Zahlreiche Möglichkeiten ein Projekt oder eine Kampagne zu bewerben können überfordern, lassen aber auch einen riesigen Spielraum für kreatives und individuelles Marketing.

Zusammen schauen wir auf die Grundlagen zeitgemäßer Öffentlichkeitsarbeit und werden anschließend eine eigene zielgerichtete Kampagne entwerfen. Im Rahmen des Workshops können Sie eigene Projektideen und/oder anstehende Veranstaltungen zum Thema machen oder Aufgaben im Rahmen der Kommunikation ihrerer Arbeitsstelle bearbeiten. Bringen Sie gerne eigene Technik wie Laptop, Smartphone, Tablet und/oder Kamera mit.

Referent: Kay Albrecht ist freier Medienpädagoge aus Erfurt und führt Projekte und Fortbildungen zum Thema Medienbildung und Mediennutzung durch. Dabei ist er in seiner ehrenamtlichen kulturellen Tätigkeit ebenfalls für die Öffentlichkeitsarbeit von Veranstaltungen und Aktionen tätig.

04. Dezember 2018 von 09.00 bis 15.00 Uhr
Lernplatz (Radio F.R.E.I.) Gotthardtstr.21 99084 Erfurt
Teilnahmegebühr 15,00€.

Anmeldung bis 27.November an karina.halbauer@radio-frei.de

Ablauf der Fachkonferenz “Den Blick schärfen”

 

08.30 – 09.00 Uhr Ankommen
09.00 – 09.15 Uhr Grußwort
09.15 – 09.45 Uhr Theaterinput „Darfs etwas Rassismus sein? – Beispiele aus dem Erfurter Alltag“ gespielt durch das Erithreater
09.45 – 10.15 Uhr Keynote „Rassismus.Erfurt.Realität.“ durch Alina Plohmann und Michael Graupner
10.15 – 10.30 Uhr Pause
10.30 – 11.45 Uhr Workshopphase I
11.45 – 12.30 Uhr Mittagspause
12.30 – 13.45 Uhr Workshopphase II
13.45 – 14.00 Uhr ZwischenResümee
14.00 – 14.45 Uhr Erfurter Medienlabor. Vorstellung der Selbstverpflichtung für eine respektvolle, rassismuskritische und weltoffene Öffentlichkeitsarbeit
Laudatio durch den Direktor der Thüringer Landesmedienanstalt Jochen Fasco

Präsentation „Südost.Ich.Du.Wir.“
Portraitprojekt von Engagierten aus dem Erfurter Südosten

14.45 – 15.00 Uhr Abschied mit Kaffee
15.00 – 16.00 Uhr Stadtrundgang „Erfurt im Nationalsozialismus“ – erkunden Sie bekannte und weniger bekannte Orte in der Erfurter Innenstadt, die mit dem NS in Verbindung stehen
optional (Interesse bei Anmeldung angeben)

Workshop 5

Rassismus in Medien
Anregungen für diskriminierungssensible Sprache in der eigenen Kommunikation

Um ungewollte Verletzungen und Diskriminierungen in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zu vermeiden – sei es in einer Pressemitteilung, im Newsletter oder auf der Website – ist es wichtig, die eigenen Formulierungen immer wieder auf den Prüfstand zu stellen.
Trang Dang von den Neuen deutschen Medienmachern bietet in dem Workshop zum einen inhaltliche Impulse für diese Reflexion und stellt zum anderen mit dem “Glossar der Neuen deutschen Medienmacher” ein praktisches Tool vor. Beispielhaft werden einige Produkte der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit auf eine diskriminierungssensible Sprache hin analysiert.
Mit Bezug zur lokalen Situation in Erfurt, stellt das Radio F.R.E.I.-Projekt Erfurter Medienlabor Ergebnisse der Medienwerkstatt zur rassismuskritischen Öffentlichkeits- und Medienarbeit im Erfurter Südosten vor.  

ReferentInnen: 

Trang Dang // Neue deutsche Medienmacher
Andreas Barthel und Angelika Heller // Radio F.R.E.I.

Workshop 4

Die Arbeit endet nicht an der Tür
Rassismus im Sozialraum entgegentreten

Wenn sich Rechtsextreme in einem Sozialraum ungestört ausleben können, kann das vielseitige Folgen für die weitere Entwicklung haben. Vor allem die Jugendarbeit steht immer wieder vor der Herausforderung eine Balance zwischen verschiedenen Meinungen und Interessen zu finden. Im Seminar werden Fakten und Entwicklungen vor allem aus dem Bereich der extremen Rechten vermittelt, aber auch Beispiele und Lösungsansätze aus der praktischen Jugendarbeit aufgezeigt. Die Teilnehmenden werden befähigt, in ihrem Arbeitsalltag mit Problemlagen rund um Rassismus souverän, zielgerichtet und fundiert umzugehen.

ReferentInnen: 

Christian Rühl // MOBIT – mobile Beratung in Thüringen
AkteurInnen der Jugendarbeit (angefragt)

Workshop 3

Rassismus-Betroffene unterstützen und stärken!
Praxisnahe Handlungsmöglichkeiten bei rassistisch motivierter Gewalt und Bedrohung

Ab 2015 sind die durch ezra erfassten Angriffe rassistisch motivierter Gewalt und Bedrohung in Thüringen kontinuierlich gestiegen und waren 2017 mit 103 Vorfällen auf einem Rekordniveau. Viele dieser rassistischen Angriffe finden im Stadtgebiet von Erfurt statt. Was machen diese Erfahrungen mit den Betroffenen? Wie gehen sie in ihrer alltäglichen Routine damit um? Wie können sie unterstützt werden? Ziel dieses Workshops ist es, MultiplikatorInnen für die Situation und Perspektive von Betroffenen rassistischer Gewalt und Bedrohung zu sensibilisieren und den TeilnehmerInnen unter Berücksichtigung ihres jeweiligen beruflichen Kontextes konkrete Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Dabei sollen sowohl psychosoziale Hilfestellungen als auch wichtige rechtliche Hinweise an praktischen Beispielen erarbeitet werden.

ReferentInnen: 

Mirjam Elomda // Initiative Schwarze Menschen in Deutschland-Gruppe Thüringen
Christina Büttner // ezra. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Thüringen

Workshop 2

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage!
Best Practice & Möglichkeiten zum Haltung zeigen

„Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ (kurz „SoR-SmC“ oder Courage-Netzwerk genannt) ist ein Projekt von und für SchülerInnen, die sich in ihrer Schule gegen Rassismus, Diskriminierung, Mobbing und Gewalt einsetzen und das Schulklima aktiv mitgestalten. Wie das in Thüringen funktioniert und wie PädagogInnen hier unterstützen können, erklärt die Landeskoordinatorin des Programms und sie hat einige gute Beispiele im Gepäck, die vielleicht auch Ihre Schule inspiriert.

Referentin: Konstanze Ilmer // Landeskoordinatorin des Programms „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage!” des EJBW Weimar

Workshop 1

Rassistisch sind immer die anderen – von der Schwierigkeit, nicht rassistisch zu sein 

Der Workshop lädt Sie dazu ein, eigene unbewusste Bilder, Vorurteile, aber auch Deutungs- und Reaktionsmuster zu entdecken. Der projekteigene Dialogische Reflexionsansatz, der in Anlehnung an den Anti-Bias-Ansatz entwickelt wurde, verbindet Selbstreflexion und Gesellschaftsanalyse im Sinne der rassismus- und antisemitismuskritischen Bildung. Das Verständnis für die eigene Verstrickung in Vorurteils- und Diskriminierungsdimensionen wird gefördert und ermöglicht auf kurz- und langfristige Sicht neue Handlungswege im Umgang mit alltäglichem Rassismus oder Antisemitismus. Im Workshop werden pädagogisch-didaktische sowie methodische Zugänge von Perspektivwechsel Plus vorgestellt, ein Hinterfragen persönlicher Bilder und Zuschreibungen sowie ein Perspektivwechsel werden dadurch ermöglicht.

Referentin: Jana Scheuring // Bildungsreferentin im Projekt „Perspektivwechsel Plus“ der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland/ ZWST e.V.

Fachkonferenz “DEN BLICK SCHÄRFEN” – Rassismus als Herausforderung für Schule, Jugendarbeit und Verwaltung in Erfurt

22. November, 9-16 Uhr  | Haus Dacheröden

„Ich bin doch nicht rassistisch!” Oder etwa doch? Was hat Rassismus mit mir zu tun? Wo fängt Rassismus eigentlich an und welche Erscheinungsformen gibt es?  Welche Möglichkeiten habe ich im Rahmen meines Arbeitsalltages in Schule, Jugendarbeit oder Verwaltung darauf zu reagieren? Wie kann ich Betroffene in meinem Kontext stärken?
Diesen Fragestellungen werden in thematischen Workshops sowie Best-Practice-Beispielen u.a. durch Ezra, Mobit, Perspektivwechsel Plus, Schule ohne Rassismus, Neue Deutsche Medienmacher und MigrantInnenselbstorganisationen fokussiert und das Thema Rassismus um vielfältige Blickwinkel erweitert.
Die Fachkonferenz richtet sich an PädagogInnen im Kontext Schule (LehrerInnen, SchulsozialarbeiterInnen, HortnerInnen, usw.), AkteurInnen der Jugendarbeit und MitarbeiterInnen in Verwaltung (Jugendamt, Amt für Bildung, Schulamt) aus Erfurt. Sie gibt Impulse zum Thema Rassismus im Arbeitsalltag und wie dieser wahrgenommen, erkannt und bearbeitet werden kann. Anregungen für eigene Handlungsmöglichkeiten werden vermittelt.

Moderation: Ulrike Irrgang (Radio F.R.E.I.)

Ablauf: hier

Workshops

Folgende Workshops werden in 2 Workshopphasen, die aufeinander aufbauen, angeboten. (Bitte geben Sie Ihren Wunschworkshop bei der Anmeldung mit an)

Workshop 1 “Rassisten sind immer die anderen! – Was hat das mit mir zu tun?”
Workshop 2 „Schule ohne Rassismus“ – Schule mit Courage! Bestpractice & Möglichkeiten zur Haltung zeigen
Workshop 3 “Rassismus-Betroffene unterstützen und stärken!” – Praxisnahe Handlungsmöglichkeiten bei rassistisch motivierter Gewalt und Bedrohung
Workshop 4 “Die Arbeit endet nicht an der Tür“ – Rassismus im Sozialraum entgegentreten
Workshop 5 „Rassismus in den Medien“ – Anregungen für diskriminierungssensible Sprache in der eigenen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Flyer zum Download

Die Konferenz ist kostenlos.
Anmeldeschluss für die Konferenz ist der 14.11.2018.
Ihre Anmeldung senden Sie bitte unter Nennung Ihres Namens, Ihrer Organisation und Ihres favorisierten Workshops an den Jugendhilfeplaner im Jugendamt der Stadt Erfurt Olaf Hopfgarten

Wenn Sie zudem interessiert an dem Stadtrundgang „Erfurt im Nationalsozialismus“ sind, geben Sie auch dies bei der Anmeldung an.
Eine Anerkennung der Konferenz als Weiterbildung  durch das Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (Thillm) wird geprüft.

Veranstaltungsort: Haus Dacheröden, Anger 37, 99084 Erfurt

Die Konferenz ist ein Kooperationsprojekt des Lokalen Aktionsplans gegen Rechtsextremismus der Stadt Erfurt, Radio F.R.E.I., Ezra. Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Thüringen, Mobit – mobile Beratung in Thüringen, Stadtjugendrings Erfurt, Naturfreundejugend Erfurt und dem Jugendamt der Stadt Erfurt.

Sie wird gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben“ und dem Thüringer Landesprogramm für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit “Denk bunt”.

Interkulturelles Kinderfest

Aus Anlass des Weltkindertages, der in diesem Monat stattfindet, organisieren das Auf die Plätze – Bündnis und zahlreiche Bürger, Vereine, Gemeinden und Parteien ehrenamtlich für unsere Kinder ein interkulturelles Kinder– und Jugendfest, welches am 29. September 2018 ab 15.00 Uhr auf dem Erfurter Anger, vor dem Anger 1 zu ein paar Stunden Spiel, Spaß und Show einlädt. Außerdem gibt es Getränke und Essen kostenlos, damit jedes Kind die Möglichkeit hat, das Fest zu genießen.

Neben zahlreichen Ständen mit Outdoor-Spielen, Karussell, Basteln, Henna – Tatoos und Schminken, können sich unsere Kinder auf ein buntes Bühnenprogramm freuen, welches von Kindern und Jugendlichen gestaltet wird. Dabei zeigen sie einerseits, wie sie ihre Freizeit verbringen und bieten damit gleichzeitig Anregungen für viele schöne Freizeitbeschäftigungen, die unsere Stadt zu bieten hat.

Interkulturell soll es auch beim Essen zugehen, wo Snacks aus den verschiedensten Ländern angeboten werden. Hier sind nicht nur die Akteure aufgerufen, dieses Buffet zu bereichern, sondern auch all unsere Gäste des Nachmittags. Ob Kuchen, Salat, Suppen oder andere Leckereien: Jeder darf hier sein ganz spezielles Highlight mitbringen, auf die wir uns mit Spannung freuen. Ein buntes Buffet mit Überraschungen soll entstehen und kann gleichzeitig zum Rezepte-Austausch dienen. Also unbedingt auch Zettel und Stift mitbringen. Schlussendlich wollen wir gemeinsam unseren Kindern zeigen, dass sie uns wichtig sind und wir uns deshalb gerne und mit Engagement auf ihren Besuch freuen.

Der Radiocontainer verlässt den SüdOsten

Wenn am 11. Oktober der Radio Container feierlich in den Winterschlaf verabschiedet wird, wird es noch einmal laut im Erfurter Südosten!

Verfeinert wird unser Saisonabschluss mit der Präsentation der KuKuWo im FamilyClub, einer Live-Sendung am Container; in der wir noch einmal auf die Zeit im Südosten zurückschauen und der Höhepunkt ist die anschließende paradé, die mit thematischen Beiträgen zu den drei Südost-Stadtteilen gespickt ist. Im Anschluss wird amicissia-DJ somium den Südosten (und Euch) mit schönsten Technoklängen verzaubern.

Die Sendung ist von 15.00 bis 17.00 Uhr am Container

Start der paradé ist 17.00 Uhr nach der Präsentation der Ergebnisse der KuKuWo am Family Club, der Container wird ab 19.00 Uhr mit Musik bespielt.

Kommt vorbei, der Eintritt ist F.R.E.I.!