Freie Wähler Erfurt e.V.

Wenn wir bei schönem Wetter durch die Innenstadt gehen und die überfüllten Mülleimer sehen, dann…

…fragen wir uns immer wieder, weshalb die anderen Fraktionen unsere regelmäßigen Anträge zur Erhöhung der Mittel und Steigerung der Leerungsintervalle nicht mittragen sondern ablehnen. Zudem müssen wir in der nächsten Wahlperiode dafür sorgen, dass wir im Gespräch mit dem Einzelhandel mehr Müll vermeiden und Mehrwegmodelle anregen.

Das Alkoholverbot in der Öffentlichkeit in der Innenstadt ist für uns…

…sinn- und wirkungslos weil es nur verlagernd wirkt und personelle Ressourcen verbraucht.

Unsere Ideen für lebenswerten und bezahlbaren Wohnraum sind…

…die zügige Einführung des Baulandmodells, welches in unserer Fassung nicht nur bezahlbaren Wohnraum sondern auch die Schaffung von sozialer Infrastruktur und barrierefreie Wohnraumgestaltung festsetzt. Also mindestens 30 % Sozialwohnungen pro Bauvorhaben. Weiterhin sollten bei der Vergabe städtischer Grundstücke und Gebäude, Konzeptvergaben vor Höchstgebotsprinzip Anwendung finde. Also, was will der Investor für die Gemeinschaft tun, baut er auch noch eine Kita, einen Spielplatz, wie stark begrünt er die Flächen, gibt es Möglichkeiten der Begegnung etc.

Öffentliche Toiletten gibt es zu wenig. Eine flächendeckende Toiletteninfrastruktur stellen wir uns wie folgt vor…

Bau von öffentlichen Toilettenanlagen und Betreibung durch die Stadtwerke. Entsprechende Konzepte, gerade für den Rathausparkplatz, haben wir mit der Stadtwirtschaft erarbeitet. Für die Umsetzung werden wir uns weiterhin stark machen.

Wenn wir an das Miteinander aller Verkehrsteilnehmer*innen denken, dann…

…kommt uns in den Sinn, dass es noch viel zu tun gibt, bis alle Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt und respektvoll miteinander umgehen. Als Stadtrat müssen wir zum einen die Bedingungen für ein gutes Miteinander schaffen und die Verkehrsinfrastruktur an sich ändernde Bedürfnisse anpassen und zum anderen mit positiven Beispiel voran schreiten, statt immer wieder einzelne Verkehrsteilnehmer gegeneinander auszuspielen.

Wie und wodurch gestalten Sie eine positivere Kommunikation zwischen Anwohnern*Innen und Nutzer*innen der öffentlichen Räume sowie Gastronomie in den Abendstunden?

Wie so oft ist auch in diesem Fall Kommunikation alles. Aus unserer Sicht sollten häufiger öffentliche Trialogrunden zu diesem Thema stattfinden. Wenn BürgerInnen, Gastronomie und Stadtverwaltung im ständigen Trialog miteinander sind, wächst Verständnis zueinander und Vertrauen ineinander. Grundsätzlich sind natürlich Bedürfnisse der AnwohnerInnen zu respektieren, gleichwohl gibt es gerade in der Altstadt als Kern unseres städtischen Zusammenlebens auch das berechtigte Interesse an Geselligkeit und Festivitäten – das hält unsere Stadt zusammen.

Schulsozialarbeit in allen Schulformen ist für uns …

…übermäßig wichtig. Seit Jahren setzen wir uns für mehr Personal und die Aufstockung der finanziellen Mittel ein.

Unsere Lösungsansätze für eine bessere Abdeckung mit Kindergartenplätzen sind…

… Kindergärten bauen.

Wir lösen Probleme in der Erziehungspartnerschaft zwischen Familien mit Migrationshintergrund mit Sprachbarriere und Kindertagesstätten durch…

…zum einen muss die Stadt muss hier ihr pädagogisches Personal in den Kitas optimal schulen und unterstützen, was Gesprächs- und Konfliktberatung und interkulturelle Kompetenzen anbelangt. Eine Idee aus der Erziehungswissenschaft ist es auch, Eltern von Migrantenkindern hin und wieder in die pädagogische Arbeit der Kita selbst miteinzubeziehen. Auf diese Weise können die Eltern mit den Kindern in einem save-space deutsch lernen. Das schafft generell interkulturelle Nähe, die wir in Erfurt viel mehr brauchen, um Vorurteile auf beiden Seiten abzubauen.

Die Erreichbarkeit der Innenstadt für Bürger*innen mit schmalem Geldbeutel erreichen wir durch…

… günstigere Preise für den ÖPNV sowie den Erhalt des Sozialtickets, welches auch wieder höher bezuschusst werden muss.

Der Petersberg als Naherholungsfläche mit gesteigerter Qualität im Vergleich zu heute stellen wir uns folgendermaßen vor…

…frei zugängliche Grünflächen, regelmäßige Pflege des Bürgergartens, Ordnung und Sauberkeit. Der Platz vor der Defensionskaserne sollte ebenfalls als Park entwickelt werden. Mit Sitzgruppen und öffentlichen Grillplätzen. Weiterhin sollten wieder wesentlich öfter Veranstaltungen auf dem Petersberg stattfinden.

Die Erweiterung der Angebote in der Sucht- und Wohnungsnotfallhilfe stellen wir uns wie folgt vor…

…durch einen den Bedürfnissen Rechnung tragenden Personalschlüssel. In Punkto Suchthilfe sehen wir zudem noch stärker ausgebaute Präventionsmöglichkeiten in den Schulen.

Die temporäre Nutzung von leerstehenden Brachflächen- und Ladengeschäften (kommunal und privat) als Werbeflächen oder Veranstaltungsräume für Vereine und Verbände unterstützen wir folgendermaßen…

…dies ist seit Jahren eine Forderung von uns, welcher wir mit unterschiedlichen Anträgen schon Nachdruck verliehen haben. Bürokratische Hürden für die kurzfristige Nutzung und die Beantragung von Veranstaltungen müssen abgebaut werden.

Wenn wir an Jugendliche und die BUGA denken, freuen wir uns auf…

…hoffentlich viele geförderte Projekte aller Vereine, Verbände und Organisationen und ein Veranstaltungsprogramm, dass alle Altersgruppen mitnimmt und Generationen verbindet.

Angebote für Kinder und Jugendliche in der Innenstadt gestalten und unterstützen wir mit…

…ausreichend finanziellen Mitteln, Freiräumen und eigenem ehrenamtlichen Engagement.

 

 

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